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MC Donalds oder Burger King | Welcher Burgertyp bist du?

Februar 23rd, 2010
Burger King flame-grilled beef

Klicke auf das Bild um dir selbst Burger King Gutscheine zu drucken

Ich finde ja, dass es bei Burger King eindeutig bessere Burger und wesentlich bessere Pommes gibt. MC Donalds Menüs sind so für die Weiche-Fraktion. Im Allgemein mag fast jede Frau lieber MC Donalds, weil die Soßen auf den Burger viel leckerer sind. Alles Käse! Auf ‘nen Burger gehört ne ordentliche Portion flame-grilled beef! Schön rauchig soll’s schmecken. Außerdem sind die Pommes-Frites bei MC Donalds fast immer total schlabberig. Die von Burger King sind da wesentlich knuspriger.

Wer jetzt ordentlich Appetit bekommen hat, kann sich mit einem Klick auf das Bild selbst ein paar Gutscheine / Coupons von Burger King ausdrucken. MC Donalds bietet derzeit leider keine Coupons an.

Nehmt doch einfach rechts (in der Sidebar) an meinem Voting teil, was euch besser schmeckt? Do you love it, oder ist eben doch Geschmack der KING?!


Fußbodenheizung optimal einstellen? | Enorme Heizkosten | an alle Heizungspezialisten

Februar 20th, 2010

Wir wohnen seit 01.10.2009 in einer 91m² großen Wohnung mit Fußbodenheizung. Wir haben ein recht großes Wohnzimmer mit breitem Fenster und einer großen Fenstertür zur Terasse. Außerdem hat das Wohnzimmer selbst keine Tür sondern geht übergangslos / offen ins Esszimmer über.
In diesem Wohnbereich haben wir die Raumthermostate au ca. 25° und 21° eingestellt, da es sonst zu kalt in den Zimmern war. In der Küche steht das Thermostat auf ca. 17° und die Heizung springt dort auch meistens nur wenn wir wegen dem Kochen lange gelüftet haben. Im Schlafzimmer sieht es ähnlich aus. Ca. 15° damit wir nicht einfrieren, aber hier ist die Heizung automatisch dann die meiste Zeit aus. Sonst ist es auch zu warm zum schlafen.
Im Bad steht die Temperatur auf ca. 25°. Im Gästezimmer auf ca. 20° da wir hier auch unsere Wäsche trocknen und die Nebenräume nicht zu viel “mitheizen” müssen.

Unsere Gastherme ist von Vaillant und hat eine “Zeitschaltuhr” des Typs Vaillant VRC-VCFT (Hier geht es zur Bedienungsanleitung) verbaut. Wir haben hier die Heizkurve 5 ausgewählt. Dies ist eine maximale Heizungsrücklauftemperatur von 40°. Wir haben dies manuell mit dem Regler 2 auf +2 gestellt, da es sonst ebenfalls zu kalt war.
Außerdem fahren wir eine Nachtabsenkung zwischen 22:30 und 03:30 damit es früh morgens im Bad wieder warm ist. Der Regler 3 steht auf Eco. Das bedeutet dass bei Außentemperaturen über 3° während der Nachtabsenkung die Heizung abgeschaltet wird.

Im Allgemeinen können wir beobachten, dass unsere Gastherme sehr oft anspringt. Dies merken wir besonders abends wenn es ruhig ist und wir das Geräusch hören.

Wir haben nun die Abrechnung vom Energieversorger bekommen. Wir haben im Dezember 312m³ Gas und im Januar 293m³ verbraucht. Das sind 150 € im Monat. Dies erscheint mir für einen zwei Personen Haushalt und unsere Wohnfläche doch sehr hoch…

Bitte um dringende Hilfe.

Vielen Dank und Viele Grüße


Blogseminar Sitzung 5

Februar 17th, 2010

Wenn du einen Blog betreibst, mach auch du mit bei Konna’s Blogseminar. In der aktuellen fünften Sitzung geht es darum seine Sidebar zu optimieren. Im großen und ganzen bin ich mit meiner Sidebar sehr zufrieden. Ich überlege lediglich ein Widget hinzuzufügen, welches die besten Kommentatoren anzeigt. Dies bietet vielleicht einen Anreiz Kommentare zu verfassen, wenn dies mit einem prominenten Platz hier im BLog belohnt wird.

Bei der Bonusaufgabe geht es eher darum die teilnehmenden Blogs gegenseitig zu verlinken um somit den Pagerank und die wichtigkeit der einzelnen Blogs positiv zu beeinflussen. Ich habe soeben schon alle teilnehmenden Blogs bei delicious.com eingetragen. Jetzt werde ich noch alle bei Mister-Wong bookmarken.

Was soll denn der Linkgeiz?! Ach und solltet Ihr Verbesserungsvorschläge und Wünsche bzgl. meiner Sidebar haben, so hinterlasst mit doch einen Kommentar.


Rückblick Blogseminar Sitzung 4

Februar 11th, 2010

grüne Tafel mit weißer Kreide: BlogseminarDann möchte ich mal mein Resümee zur vierten Sitzung des Blogseminars auf der Gedankendeponie, dem Blog von @_konna_ ziehen. Hier sollten wir eine Woche lang jeden Tag einen Artikel veröffentlich. Dies allein war schon recht schwierig, da die Zeit es bei mir nicht immer zuließ wirklich täglich einen Artikel zu verfassen. Irgendwie habe ich es dann mittels der Terminierung einiger Artikel doch geschafft. Bei manchen litt auch die Qualität des Beitrages ein wenig. Aber nunja.

Bei der Bonusaufgabe sollten wir uns einen besonderen Artikel ausdenken. Einen anderer Schreibstil, ein Video, ein Interview oder halt irgendetwas, was wir normalerweise noch nicht in unserem Blog veröffentlicht hatten.

Nun aber zur Auswertung. Als erstes einmal die nackten Zahlen einer “normalen” Blogwoche.

Vom 27. Januar bis zum 02. Februar hatte ich 339 Zugriffe mit 1108 Seitenaufrufen. Hieraus ergeben sich 3,27 Seiten pro Zugriff. Die Absprungrate lag bei 3,83% und die durchschnittliche Besuchszeit bei 2:05 Minuten. Ich konnte 83,19% neue Zugriffe auf meinem Blog verzeichnen.
In dieser Woche hatte ich insgesamt 4 Artikel veröffentlicht. Einen am 27ten Januar, zwei am 28ten und einen am ersten Februar.

In der Woche vom 03. Februar bis zum 09. Februar habe ich dann täglich einen Artikel veröffentlicht. Hier hatte ich 304 Zugriffe mit 1107 Seitenaufrufen. Hieraus ergeben sich 3,64 Seiten pro Zugriff. Die Absprungrate lag bei 6,25% und die durchschnittliche Besuchszeit bei 2:56 Minuten. Ich konnte 70,39% neue Zugriffe auf meinem Blog verzeichnen.

Interessant ist, dass die Zugriffe leicht gesunken sind und sich die Absprungrate ca. verdoppelt hat. Zu erwähnen ist aber auch, dass der letzte Beitrag ein Gewinnspiel war, welches von mir via Twitter beworben wurde, wodurch ich zahlreiche Zugriffe verzeichnen konnte.
Im Allgemeinen war ich in der Testwoche aber auch weniger in Twitter aktiv als üblich. Dies erklärt meiner Meinung nach den leichten Rückgang der Besucher. Es kommt eben nicht auf Quantität sondern auf Qualität an. Neben dem Gewinnspiel war das Interview mit dem RZChefredakteuer der Rhein-Zeitung einer meiner meist besuchten Artikel.


2x 4GB USB Stick zu gewinnen | Mach auch mit!

Februar 8th, 2010

Ich möchte mal etwas ausprobieren. Ich habe in diesem Artikel dazu aufgerufen, dass Ihr euch etwas Kreatives ausdenken sollt um den Nutzen von mobilem Internet aus eurer Sicht darzustellen.

Damit hier mal Schwung in den Laden kommt, verlose ich unter allen Einsendungen einen 4GB USB Stick und setze den Einsendeschluss bis zum 28. Februar. Ihr habt also noch ca. 3 Wochen Zeit euch etwas Kreatives einfallen zu lassen.

Einen weiteren 4GB USB Stick verlose ich unter allen, die mir dabei helfen diese Aktion bekannter zu machen. Kopiere hierzu folgenden Text und verbreite ihn via Twitter:

Auf http://www.marco-nellessen.de gibt es ein Gewinnspiel von @Marco_Nellessen und ich nehme teil! Mach auch mit!

Hast du noch keinen Twitteraccount, dann wird es aber schleunigst Zeit. Alternativ kannst du aber auch einen Artikel in deinem Blog schreiben und diesen hier in den Kommentaren verlinken. Einsendeschluss ist der 28. Februar.


Aufklärungsversuch: KEIN gesetzliches Rückgabe- oder Umtauschrecht im Einzelhandel

Februar 8th, 2010
Viele bunte Geldscheine

keine gesetzliche "Geld zurück Garantie"

Diesen Artikel schreibe ich nur, weil ich endlich das Vorurteil aus der Welt schaffen möchte, dass man im Einzelhandel ein gesetzlich eingeräumtes Rückgabe- bzw. Umtauschrecht hat. Dem ist definitiv nicht so!

Wenn dir ein Einzelhändler das kürzlich von dir gekaufte Produkt umtauscht, oder dir sogar das Geld zurück erstattet, so geschieht dies nur aus Kulanz.
Laut §437 BGB hat der Käufer verschieden abgestufte Rechte, wenn der Verkäufer eine fehlerhafte Ware geliefert hat.

Von diesen Rechten des Käufers bei Lieferung einer mangelhaften Kaufsache strikt zu unterscheiden sind jedoch folgende freiwillige Sonderrechte: In dem Bestreben,  dauerhafte und zufriedene Kunden zu gewinnen, räumen Einzelhändler ihren Kunden vielfach – trotz Lieferung absolut einwandfreier Ware – die Sonderrechte der Warenrückgabe und des Umtausches ein. Hierbei handelt es sich also nicht um ein gesetzliches Rückgabe- bzw. Umtauschrecht. Der Käufer kann somit die gekaufte Ware nicht ohne weiteres zurückgeben, wenn ihm der gekaufte Gegenstand nachträglich nicht mehr gefällt oder er den Preis plötzlich für zu hoch erachtet.

Ich weiß nicht warum sich der Gedanken so in den Köpfen eingebrannt hat, dass man einwandfreie Ware so ohne weiteres einfach umtauschen kann?! Wie oft muss ich mir anhören: “Sie sind gesetzlich dazu verpflichtet mir das Geld zurück zu geben!” Nö! Muss ich eben nicht… Mache ich im Einzelfall aber gerne (sofern denn möglich).

Anders sieht es da aus, wenn man etwas telefonisch oder im Internet bestellt. Hier greift das Fernabsatzgesetz. Dort wird einem ein vierzehntägiges Rückgaberecht eingeräumt.

Natürlich ist es ärgerlich, wenn ein Handy beispielsweise nach 3 Wochen schon defekt ist. Ähnliches kann einem aber auch bei einem Auto passieren. Hier ist es auch selbstverständlich, dass das Auto in die Werkstatt muss. Warum sollte man also ein Handy umtauschen?!

Verschiedene Hersteller gewähren binnen einer bestimmten Frist den direkten Umtausch der mangelhaften Ware. Bei einem Defekt beispielsweise innerhalb der ersten 2 Tage handelt es sich um einen so genannten DOA (dead on arrival, zu deutsch: Tod bei Ankunft ;) oder Neudefekt). Deshalb ist es wichtig einen Fehler an der Ware so schnell wie möglich, am besten in dem Laden wo der Artikel gekauft wurde, zu melden.
Ist diese Frist überschritten, so ist davon auszugehen, dass die Ware beim verkauf einwandfrei funktionierte und es sich um einen nachträglich aufgetretenen Defekt handelt. Hier hat der Händler nun das Recht der Nachbesserung. Sollte die Nachbesserung des gleichen Fehlers zum wiederholten male scheitern, so besteht das Recht zur Wandlung.

Welche Erfahrungen habt Ihr mit Rückgaben gemacht? Welche Unternehmen sind besonders kulant und welche stellen sich häufig quer?

Quelle: Dokument einer IHK

Ich fahre täglich Ihre Werbung spazieren! | KFZ-Werbung im Raum Koblenz

Februar 7th, 2010

Hiermit möchte ich nun ganz offiziell mein Fahrzeug als dauerhafte Werbefläche für Ihre Werbebotschaft anbieten. Ich fahre täglich stark befahrene Strecken und parke mein Fahrzeug in einem gut besuchten Parkhaus in Koblenz. Auch außerhalb der Arbeitszeiten bin ich viel mit dem Auto unterwegs.

Meine jährliche Fahrleistung beträgt ca. 25.000km. Entsprechend viele Kontakte generiere ich für Ihre Werbebotschaft.

Täglich befahre ich die A61 zwischen Mendig und Koblenz und die B9 in Koblenz. Zwischen 10:00 und 19:00 Uhr ist Ihre Werbebotschaft im gut besuchten Parkhaus “am Saarplatz” in Koblenz (bei Expert Klein) zu sehen.

In regelmäßigen Abständen werden außerdem Orte wie Köln, Aachen, Bonn, Frankfurt, Düsseldorf und Müster mit dem Fahrzeug angesteuert.

So sieht mein Auto derzeit aus:

mein weißer Seat Ibiza FR, evtl. bald mit Ihrer Werbung

Sie können es von oben bis unten komplett mit Ihrer Werbung gestalten.

Preisvorstellungen, sowie Werbebotschaft (Produkt, Website, Firma, etc) können Sie mir gerne per Mail an mail@marco-nellessen.de zukommen lassen.


Support des Webhosters one.com | Live-Support via Chat

Februar 6th, 2010

Ich habe meine Domain Wunschfelgen.de bei dem Webhoster one.com. Da ich Wunschfelgen.de aber nun verkaufen möchte und dieses Projekt nicht mehr weiter verfolge, wollte ich meinen Vertrag mit one.com kündigen. Leichter gesagt als getan. In dem Kontrollpanel gab es sämtliche Buttons nur keinen zu den Vertragsdetails.

Also zögerte ich nicht lange und klickte auf den Link: Live Support und es öffnete sich ein neues Fenster. Es dauerte auch nicht lange, da begrüßte mich Dennis. Diese kurze Unterhaltung möchte ich euch nicht vorenthalten. War der Service doch sehr schnell Ziel ührend und wirklich zufrieden stellend, so ließ mich eine Textpassage vermuten, dass die Mitarbeiter dort nur Textbausteine zusammenklicken und sobald sie außer der Reihe eine Frage beantworten müssen ins Straucheln geraten. Doch seht selbst:

Chat InformationHerzlich Willkommen im One.com Chat Support. Wir bemühen uns Ihre Anfragen schnellstmöglich zu beantworten. Wir bitten um Ihr Verständnis, falls unsere Antworten sich in geschäftigen Perioden etwas verzögern.
Chat InformationSie reden jetzt mit ‘Dennis’
Dennis: Guten Tag – womit kann ich Ihnen helfen?
Du: Hi, wow das geht ja schnll hier. Ich möchte meinen Vertrag bei Ihnen kündigen. Gibt es hierzu im Kontrollpanel einen Button?
Dennis: wie ist die domain bitte
Du: Wunschfelgen.de
Dennis: ich habe ihnen grade den link fuer die kuendigung gesendet den sie nun aktivieren muessen.
Du: vielen Dank. Bleibt die Domain dann dennoch in meinem Besitz?
Dennis: ja bis zum vertragsjahresende
Du: und danach? Wird die Domain gelöscht? / Wann ist das Vertragsjahresende?
Dennis: dies sehen sie dann wenn sie dne link aktiiveren dann bekommen sie ne mail wann dies enden tuht
Du: Weil ich möchte die Domain danach verkaufen. Naja muss ich mal sehen vielen Dank.
Dennis: gerne
Dennis: Vielen Dank, dass Sie den One.com Chatsupport benutzt haben. Zögern Sie nicht, uns bei weiteren Fragen erneut zu kontaktieren.

Also ich vertippe mich ja auch schon oft. Aber sowas?! Das hat irgendwie den ganzen professionellen Eindruck zerstört. Was meint Ihr? Nur ein Patzer, oder ein absolutes NoGo??


RZChefredakteuer Christian Lindner im Interview

Februar 5th, 2010

RZChefredakteur Christian Lindner

Auf Grund der Social Media Aktivitäten der Rheinzeitung vor allem aber wegen Twitter, wo die RZ ja sehr aktiv unterwegs ist, überlege ich RZ-Leser zu werden. Ich mag jedoch keine Papierzeitungen. Die sind immer so unhandlich und ich muss sie irgendwo erst einmal kaufen (oder liefern lassen).Eine RZApp würde mich jedoch dazu bewegen die RZ regelmäßig zu lesen.

Ich habe gehört, dass es bald eine RZApp geben soll und entsprechende Gespräche mit Entwicklern derzeit stattfinden. Stimmt das und falls ja, wann soll die fertige App erhältlich sein?

Wir beobachten die Entwicklung von medialen Apps aufmerksam – und arbeiten auch zunehmend konkreter an der Thematik. Mit dem Einführungsdatum wollen wir den Markt noch überraschen.

Apropos App. Nutzen Sie selbst auch das iPhone?

Ja, leidenschaftlich gern. An einem ruhigen Sonntag lade ich mir gerne auch neue Apps herunter. Mein derzeitiger Liebling: RjDj – eine Plattform für akkustische Kunst. Mit einen guten Kopfhörer göttlich…

Was gefällt Ihnen besonders an Ihrem iPhone und welchen Hauptnutzen sehen Sie für sich?

Es hat sich für mich sehr schnell zur unverzichtbaren, aber auch Freude bereitenden Zentrale für mobile Kommunikation, Information und Web2.0 entwickelt. Vorher war ich jahrelang begeisterter Blackberry-Nutzer – das ist vorbei. Die Kombination aus smarter Technik, perfektem Design, die gelungene Integtration von Fotografie, Audio und Video sowie die Dynamik der App-Entwicklungen machen das iPhone für mich unschlagbar. Wer es individualisiert, bekommt damit gleichsam einen medialen Maßanzug.

Wie verändern Ihrer Meinung nach mobile Endgeräte wie das iPhone, oder andere Smartphones das Nutzerverhalten Ihrer Leser?

Für immer mehr Menschen wird Information und Mediennutzung zwingend auch mobil sein. Mehr noch: Medien, die nicht auch mobil nutzbar sind, laufen Gefahr, von Digital Natives gar nicht mehr als Medien wahrgenommen zu werden. Umgekehrt sind iPhone & Co. ein perfekter neuer Kanal für die Kommunikation für moderne Medienhäuser mit ihren Usern.

Welche Chancen bzw. Risiken sehen Sie für die Rheinzeitung (oder allgemein die Printmedien) im Zeitalter von mobilem Internet und Web 2.0?

Keine Risiken, sondern nur Chancen – wenn ein Medienhaus diese neuen Wege kennenlernt, austestet, nutzt und verbreitert. Unser Geschäft ist im Kern nicht das Bedrucken und Verteilen von Papier, sondern das Generieren und Distribuieren von Inforrmationen. Via Web2.0 generieren wir noch mehr Informationen als früher – und können diese in Print einspeisen, aber auch sehr rasch und charmant über die Wege des Mitmach-Internets an die User bringen.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Rheinzeitung direkt durch die Social Media Aktivitäten mehr Zeitungen verkauft / mehr Werbeeinnahmen generiert. Woran messen Sie Ihren Erfolg in Twitter, Facebook und Co?

Die Rhein-Zeitung hat allein mit Ihren Accounts in Twitter binnen eines Jahres eine zusätzliche Reichweite von 13.000 Usern aufgebaut – ohne Kampagne und sonderliche Kraftanstrengung, sondern einfach durch pfiffiges Senden. Diese Reichweite stellt jetzt schon einen beträchtlichen Wert dar, der etwa die Links unseres klassischen Online-Auftritts vergoldet – weil sie auf diesen Schienen sehr leicht weiterzugeben sind. Irgendwann wird das in ein Geschäftsmodell münden.

Wie viel Zeit setzen Sie persönlich, aber auch die Rheinzeitung für diese Aktivitäten ein?

Ich persönlich pro Tag vielleicht eine halbe Stunde in Summe – immer wieder mal zwischendurch, oft als journalistische Gymnastik. Und ein Tweet etwa vom Flughafen oder eine Tweetfolge aus einer Branchentagung heraus frisst überhaupt keine Zeit. Bei der Rhein-Zeitung gibt es mittlerweile einen für Social Media freigestellten Redakteur – als Keimzelle für ein Social Media Ressort, das auf Dauer jedes gute Medienhaus haben muss. Viele Dutzend andere RZ-Kollegen integrieren Twitter, Wer kennt wen und Facebook in die gewohnte Arbeit – wie Mails, Internet oder Fax.

Das Hamburger Abendblatt oder die Berliner Morgenpost mussten bis zu 20% der Visits in Kauf nehmen, da sie den Webzugriff kostenpflichtig gemacht haben. Welches Potential sehen Sie in diesem Zusammenhang in neuen Endgeräten wie dem iPad?

Sehr rasch wird es für Medienhäuser wie für die Nutzer weniger um die Frage der richtigen Endgeräte, sondern um die richtigen Inhalte gehen. Wenn das iPad da ist, wird sich bald zeigen, wer denn überhaupt unikable Inhalte dafür hat. Ein regionales Medienhaus, das seinen Informationsvorsprung in der Fläche gut nutzt, hat da gegenüber nationalen Anbietern im seinem Stammland große Vorteile.

Und wie sieht für Sie die Rheinzeitung in drei Jahren aus?

Wir werden in der gedruckten Variante der Rhein-Zeitung genau wegen des eben angerissenen Hintergrundes mehr relevante Texte als heute veröffentlichen – und diese auch auf digitalen Wegen publizieren. Zudem kann ich mir ein digitales Abo der kompletten Rhein-Zeitung vorstellen.

Nun noch kurz ein paar unsortierte, andere Fragen.
Lesen Sie selbst eigentlich auch kleinere Blogs? Welchen empfehlen Sie besonders und warum?

Ich bin kein Stammgast von einigen wenigen Blogs, sondern stoße via Twitter täglich auf immer wieder neue Blogs. Ein kreativ formulierter Tweet plus Link lockt mich oft zu einem Blog – und dann lese ich mich gerne fest, steige oft auch in ältere Postings ein. Gute Texte sind dabei für mich wichtiger als eine ausgefeilte Optik. Und wenn sie gut geschrieben sind, können die Texte auch gerne lang sein.

Da Sie ja selbst das iPhone nutzen und auch sonst bestimmt mobil im Internet unterwegs sind (das unterstelle ich jetzt einfach mal??), würden Sie auch bei meiner Aktion mitmachen?

Ich schau mal, was mein Zeitmanagement mir über die Beantwortung dieser Fragen hinaus erlaubt.


Fußballfans sind doch alles nur Assis!

Februar 4th, 2010

Wer kennt sie nicht die pöbelnden, randalierenden und besoffenen Fans der Fußballclubs. Zünden bengalische Feuer in den Fanblocks. Schmeißen Gegenstände auf den Platz bzw. versuchen damit die “gegnerischen” Spieler zu verletzen und überhaupt geht es doch nur darum nach dem Spiel jeden der nicht Anhänger des eigenen Vereins ist eins auf die Fresse zu hauen!

Mmmh…. Ist das wirklich so? Man kann ja auch genauso gut sagen, jeder der Techno hört nimmt Ecstasy und jeder der HipHoper und Rocker ist ein Kiffer. Völliger Unsinn solche Pauschalisierungen.

Nun aber noch kurz dazu, weshalb ich als Nichtanhänger eines Vereins solch einen Artikel schreibe. @Mario_Koblenz schreibt in seinem Blog regelmäßig über “seinen Verein”. Er bat mich mal aus Sicht eines Nicht-Fans zu schildern wie diese auf Außenstehende -also in dem Fall mich- wirken. Dies möchte ich also hiermit tun und klarstellen, dass ich die oben genannte Sicht überhaupt gar nicht teilen kann.

Mit Sicherheit: Schwarze Schafe gibt es überall. Unter Anhängern einer Musikrichtung, unter Fußballfans unter Polizisten, ganz einfach unter uns Menschen…

Ich selbst habe früher mal Fußball gespielt und sofern es meine Zeit zuließe und der Verein die Trainings nicht allzu professionell betreiben würde, würde ich auch gerne wieder kicken. Transferangebote gerne per Mail.
Ja und ich war auch Fußballfan vom BVB Borussia Dortmund. Ich hatte selbst das Glück einige Spiele live im Stadion mitzuerleben. Unter anderem das Champions League Spiel Dortmund Bayern (in Dortmund) wo Kahn erstmalig? die ganzen Bananen über bekommen hat. Deshalb kann ich verstehen, weshalb richtige Fans “Ihrem Verein” hinterher reisen und nahezu jedes Spiel live im Stadion miterleben wollen. Schaut euch nur mal das Video von Mario an, wo der FC neulich in Frankfurt gewonnen hat.

Gänsehaut sag ich da nur. Und das ist wohl eher die Normalität. Mit Sicherheit gibt es noch krassere Gänsehautmomente in den Stadien.

Natürlich ist es nervig, wenn man mit dem Zug oder dem Bus irgendwohin unterwegs ist und eigentlich seine Ruhe haben möchte und das ganze Abteil voller besoffener, grölender Fans ist. Jau das würde mich auch nerven. Wenn mich das aber wirklich extrem stört, dann fahre ich halt einen Zug später oder wechsele das Abteil.
Hier stören aber nicht nur die Fußballfans. In den Sonderzügen nach Bonn wenn die jährliche Rheinkultur veranstaltet wird sieht man ein ähnliches Bild. Oder in den Bussen voller Punks, Rocker und anderen Menschen die einfach nur feiern wollen und die arme Omi fast erdrücken und dazu zwingen das Hörgerät leiser zu drehen.

Toleranz und Respekt heißt das Zauberwort. Die Masse müsste etwas Respekt gegenüber den anderen Fahrgästen haben und diese sollten wiederum toleranter gegenüber der grölende Masse sein und alle sind glücklich.

Die Hooligans tangieren mich nur peripher. Sollen die sich doch untereinander die Köppe einschlagen. Schlimm ist es nur, wenn dadurch auch “unschuldige / vernünftige” Menschen verletzt werden.

Um aber noch mal auf den Gänsehaut-Effekt zu kommen. Diese Gruppendynamik, das Gemeinschaftsgefühl der Fans, die Leidenschaft für eine gemeinsame Sache ist glaube ich das, warum man ins Stadion fährt.

Auch hier vergleiche ich wieder mit der Musik. Wenn man einmal bei einem großen Konzert oder Event wie Rock am Ring dabei war und solche Momente erlebt hat, möchte man am liebsten regelmäßig dorthin.

Die WM 2006 im eigenen Land hat doch gezeigt wie so etwas geht. PublicViewing an jeder Ecke. Kilometerlange Autokorsos nach den Spielen.  Fahnenmeere. Ich gehöre auch dazu. Jeder hat sich von dieser riesigen Feiergemeinschaft anstecken lassen. Da waren wir alle Fußballfans. Da waren wir alle Assis!

Eins müsst Ihr mir nur noch erklären: Warum redet Ihr immer von “meinem Verein”?


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